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Spielplatz 36

Fünf Nonsens-Stücke für Kinder
ISBN: 978-3-88661-415-8
GTIN: 9783886614158
Einband: Buch
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Kinder lieben Unfug. Vielleicht, weil er ihnen kleine >Rückfälle< in die Zeit vor den erlernten Regeln erlaubt. Vor allem aber befriedigen Quatsch und Unsinn die kindliche Lust am spielerischen Umgang mit Sprache. Denn die Sprache und das Sprechen sind das eigentliche Betätigungsfeld des Nonsens. Für Vortrag und Bühne ist er daher wie geschaffen - hier paart sich die sprachliche noch mit der szenisch-situativen Komik. Die Ursprünge des Nonsens als literarisches Genre sind in der Lyrik zu finden. Später fand er Eingang auch in Kinderbücher und -stücke, wobei ein Hang zur kompakten, strengen Form erhalten geblieben ist. In Deutschland konnte der >Nicht-Sinn< in den 1970er Jahren an den Kindertheatern Fuß fassen. Da waren bereits Jahrzehnte vergangen, seit der russische Avantgardist Daniil Charms mit "Zirkus sardam" einen Prototyp des Nonsens für Kinder geschaffen hatte. Ihm stellt SPIELPLATZ 36 vier zeitgenössische Stücke an die Seite: Bei Marc Becker will "Der Hase in der Vase", obwohl angekündigt, partout nicht erscheinen; stattdessen entwickelt sich ein erfrischend alberner Bühnenspaß. An Wortverdrehungen und Sprachspielen haben die Figuren in Juliane Blechs "Farilari" ihre wahre Freude, und mit ihnen die Vorschulkinder im Publikum. Dass eine Kindertheateraufführung nicht nur schiefgehen, sondern auch "Schiefer gehen" kann, ja vielleicht sogar muss, erfährt man in Carsten Brandaus gleichnamigem Stück. Und einen Klassiker der Nonsensliteratur für Kinder hat sich Katja Hensel in ihrer Lewis Carroll-Überschreibung "Alice" vorgenommen.

Kinder lieben Unfug. Vielleicht, weil er ihnen kleine >Rückfälle< in die Zeit vor den erlernten Regeln erlaubt. Vor allem aber befriedigen Quatsch und Unsinn die kindliche Lust am spielerischen Umgang mit Sprache. Denn die Sprache und das Sprechen sind das eigentliche Betätigungsfeld des Nonsens. Für Vortrag und Bühne ist er daher wie geschaffen - hier paart sich die sprachliche noch mit der szenisch-situativen Komik. Die Ursprünge des Nonsens als literarisches Genre sind in der Lyrik zu finden. Später fand er Eingang auch in Kinderbücher und -stücke, wobei ein Hang zur kompakten, strengen Form erhalten geblieben ist. In Deutschland konnte der >Nicht-Sinn< in den 1970er Jahren an den Kindertheatern Fuß fassen. Da waren bereits Jahrzehnte vergangen, seit der russische Avantgardist Daniil Charms mit "Zirkus sardam" einen Prototyp des Nonsens für Kinder geschaffen hatte. Ihm stellt SPIELPLATZ 36 vier zeitgenössische Stücke an die Seite: Bei Marc Becker will "Der Hase in der Vase", obwohl angekündigt, partout nicht erscheinen; stattdessen entwickelt sich ein erfrischend alberner Bühnenspaß. An Wortverdrehungen und Sprachspielen haben die Figuren in Juliane Blechs "Farilari" ihre wahre Freude, und mit ihnen die Vorschulkinder im Publikum. Dass eine Kindertheateraufführung nicht nur schiefgehen, sondern auch "Schiefer gehen" kann, ja vielleicht sogar muss, erfährt man in Carsten Brandaus gleichnamigem Stück. Und einen Klassiker der Nonsensliteratur für Kinder hat sich Katja Hensel in ihrer Lewis Carroll-Überschreibung "Alice" vorgenommen.

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Autor Charms, Daniil / Becker, Marc / Blech, Juliane / Brandau, Carsten / Hensel, Katja / Urban, Peter (Übers.) / Maagh, Thomas (Hrsg.)
Verlag Verlag der Autoren
Einband Buch
Erscheinungsjahr 2023
Seitenangabe 240 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H18.7 cm x B11.5 cm
Auflage 1. A.
ISBN 978-3-88661-415-8

Über den Autor Daniil Charms

Über den Autor: Daniil Charms (russisch ?????? ?????; eigentlich Daniil Iwanowitsch Juwatschow, ?????? ???????? ??????, wiss. Transliteration Daniil Ivanovic Juvacëv; * 17.jul. / 30. Dezember 1905greg. in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; ? 2. Februar 1942 in Leningrad, Sowjetunion) war ein russischer Schriftsteller und Dichter. Die meisten seiner Texte konnten erst im Zuge der Perestroika gedruckt und damit einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden. Der schriftstellerische Nachlass umfasst alle literarischen Gattungen, sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet. Charms nahm an den Gesprächen der Tschinari teil und war Mitbegründer der Künstlervereinigung OBERIU (dt. "Vereinigung der Realen Kunst"). Er gehört zu den Schriftstellern, deren Werk sich ohne Kenntnis seiner Lebensumstände nur schwer erschließen lässt. Charms' Freund, der Mathematiker und Philosoph Jakow Druskin, rettete den Nachlass nach dessen Verhaftung durch den NKWD aus der bombardierten Wohnung im belagerten Leningrad und bewahrte ihn für die Nachwelt auf. (Quelle: Wikipedia)

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