Der Band behandelt die wesentlichen Geschehnisse der verschiedenen Erhebungen der Bauern im Südwesten des Reichs und in Thüringen gegen ihre geistlichen und weltlichen Herren. Er stellt die religiösen, rechtlichen, sozialen, politischen Probleme und die persönlichen Anliegen der Bauern sowie von Teilen des niederen Adels wie auch der städtischen Unterschichten vor. Die kriegerischen Auseinandersetzungen verdeutlichen zugleich die Probleme des großen Umbruchs vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit, als sich durch Erfindungen, Entdeckungen und durch die Reformation das Leben der Menschen grundlegend zu wandeln begann. Der Text enthält darstellende Abschnitte, die quellenmäßig fundiert sind, und etliche besonders informative Quellen, die in den heutigen Sprachgebrauch übertragen worden sind und dem Nutzer des Bandes unmittelbare, originale Einsichten und persönliche Wertungen ermöglichen sollen.
;Großstädte waren ein wichtiges Motiv in Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts, man denke etwa an Alfred Döblins Hauptwerk "Berlin Alexanderplatz" oder John Dos Passos' "Manhattan Transfer". Die Stadt war ein "Reizthema" und wurde als "Moloch" ästhetisiert. Unter den zahlreichen "Stadt-Fotografen" ragt Andreas Feininger (1906-1999) besonders heraus, da er die Skyline als geometrische Form im Ganzen begriff. Das Städtische Museum Braunschweig widmet dem Fotografen Andreas Feininger eine umfassende Einzelausstellung. Feininger, der mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach New York emigrierte, wurde vor allem durch seine klaren und formstrengen Architekturaufnahmen der Metropole bekannt. Andreas Feininger zählt zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und könnte als "Pionier des modernen Bildjournalismus" bezeichnet werden. Seine Hauptmotive sind das urbane Leben und die Natur. Feininger ließ sich von der Avantgarde-Fotografie der 1920er Jahre, vor allem von den Prinzipien des Bauhauses, anregen. In der Ausstellung werden rund 260 Fotografien von Andreas Feininger aus der Sammlung des Zeppelin Museums in Friedrichshafen gezeigt. Der Kurzführer präsentiert eine Auswahl der Fotografien und erläutert diese in ihrem jeweiligen Kontext.
;Dieses Buch widmet sich den historischen Architekturzeichnungen aus der Sammlung des Architekten Albrecht Haupt (1852-1932), die in der Technischen Informationsbibliothek Hannover aufbewahrt werden. Es sind Blätter aus allen Epochen der Neuzeit (16.-19. Jahrhundert) sowie aus vielen europäischen Ländern (Italien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Tschechien, Österreich, Portugal, Schweden). Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes wurde der Gesamtbestand gesichtet und erschlossen. Eine Auswahl von 100 herausragenden Blättern wird in diesem Buch durch einen großen Kreis internationaler Expertinnen und Experten dokumentiert und gewürdigt. Darüber hinaus beleuchten vier einführende Beiträge die Genese und Bedeutung der Sammlung Albrecht Haupt.
;Im Mai 2012 wurde das Zentrale Kunstdepot der Städtischen Museen Freiburg in Betrieb genommen. Errichtet unter den Vorgaben von Passivhaus-, Plus-Energie- und Null-Emissionsgebäude-Standard, sollte es aus der Perspektive der energetischen Effizienz, der ökologischen Nachhaltigkeit und der präventiven Konservierung weit in die Zukunft weisen. Diese Zukunft ist nun auf ganz andere Art, schneller und krisenhafter als erwartet, eingetreten. Durch den Lockdown in der Pandemie stieg die Nachfrage nach digitalem Zugang zu Kultur und nach digitaler Präsenz deutlich an. Die Funktionalitäten und die effiziente Infrastruktur des Depots ermöglichte es den Museen, dem gerecht zu werden. Auch die Verknappung und Verteuerung fossiler Energieträger sowie die wachsende Kritik an ihrer Nutzung wurden bei der Planung schon vorausgesehen und berücksichtigt. Vor allem aber bot und bietet das Zentrale Kunstdepot die bisher nie dagewesene Möglichkeit, den Sammlungsbestand der Städtischen Museen Freiburg von Grund auf neu zu sichten und einer Bilanz zu unterziehen.
;Die historischen Abbildungen aus der Zeit um 1900 führen den Leser durch das alte Berlin mit seinen berühmten Bauwerken: Alexanderplatz, Rotes Rathaus, Schloss, Dom, Museumsinsel, Unter den Linden, Friedrichstraße, Brandenburger Tor, Reichstag, Siegeshalle, Potsdamer Platz, Hallesches Tor, Gendarmenmarkt, Märkisches Museum, Charlottenburg, Schöneberg etc. Während ein Kapitel eine historische Übersicht zur Geschichte Berlins in Zahlen wiedergibt, führt ein weiteres Kapitel in das Thema "kaiserliches - königliches Berlin" ein. Die zahlreichen alten Stadtansichten und Pläne vermitteln einen Eindruck von der Entwicklung der Stadt und dokumentieren die Geschichte Berlins. Schwerpunkt bildet dabei die Kaiserzeit von der Reichsgründung 1871 bis zum Ende des 1. Weltkriegs 1918. Das Buchformat 17 x 17 (klein, quadratisch, praktisch) liegt gut in der Hand und lädt zum Vergleichen der Gebäude vor Ort ein. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis wird sowohl Berliner als auch Touristen begeistern.
;Mainz hat im Verlauf von mehr als zweitausend Jahren eine abwechslungsreiche Geschichte erlebt, die sich bis zum Zweiten Weltkrieg in zahlreichen historischen Bauten widerspiegelte. Die Bomben der Alliierten haben gewaltige Lücken hinterlassen, nur wenige Gebäude blieben verschont, manche konnten wiederaufgebaut oder rekonstruiert werden. Das Erscheinungsbild der Stadt ist also ein völlig anderes als vor dem Krieg. Der vorliegende Band präsentiert Ansichten aus dem alten Mainz und zeigt Erinnerungsorte. Einleitend wird die Geschichte der Stadt skizziert. Alte Pläne und Karten veranschaulichen ihre historische Entwicklung. Der Hauptteil befasst sich in Form von thematischen Beiträgen oder Rundgängen mit dem Erscheinungsbild der Stadt vor dem Krieg, dokumentiert durch zahlreiche historische Aufnahmen.
;Das Mühlhäuser Rechtsbuch, entstanden im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, stellt eines der herausragenden Zeugnisse für die mittelalterliche Rechtsgeschichte Deutschlands dar. In einem seit 2018 laufenden, interdisziplinär angelegten und durch die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung unterstützten Projekt von Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt und der Philipps-Universität Marburg wurde das Rechtsbuch intensiv aus rechtshistorischer, sprachwissenschaftlicher und stadtgeschichtlicher Perspektive untersucht und eine Neuausgabe der im Stadtarchiv Mühlhausen erhaltenen Handschrift vorbereitet. Im ersten Band der vorliegenden Ausgabe wird diese, der älteste Textzeuge des Rechtsbuches von etwa 1270/80, als Faksimile, in einer neuen, kommentierten Transkription des Textes und mit einer vollständigen Übersetzung wiedergegeben sowie in den Entstehungskontext eingeordnet. Der zweite Band der vorliegenden Ausgabe enthält die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung im Februar 2022 und bietet detaillierte Analysen der verschiedenen inhaltlichen Abschnitte und wichtiger Gesamtaspekte des Rechtsbuches, die insgesamt eine Neubewertung des Werkes leisten. Den dritten Band der vorliegenden Ausgabe bildet eine eingehende Untersuchung über die Verfassung und die sozialen Gruppen der Stadt Mühlhausen sowie deren Verhältnis zum Reichsoberhaupt als Stadtherrn in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Erstmals lässt sich so in allen Details der historische Kontext erschließen, in den die Entstehung des Mühlhäuser Rechtsbuchs einzuordnen ist. Alle drei Bände sind separat erhältlich.
;1521 vollendet Hans Brüggemann seine Arbeit am Bordesholmer Altar, der ein herausragendes Kunstwerk aus einer Zeit der Umbrüche und Übergänge ist - vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit, vom katholischen zum reformierten Glauben, von der Spätgotik zur Renaissance. Mit seiner Größe von 12,60 Metern Höhe, den ursprünglich zwei Paar beweglichen Seitenflügeln und dem erzählerischen Reichtum der fast 400 geschnitzten Figuren, aber auch wegen seines komplexen ikonografischen Programms glänzt das Altarretabel mit einer Reihe von Superlativen und galt schon frühen Rezipienten als unvergleichlich. Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums fand 2021 in Schleswig eine interdisziplinäre Tagung statt, deren Ergebnisse nun in diesem Band vorliegen. Im Tafelteil sowie den Beiträgen bilden zahlreiche bislang unveröffentlichte Fotografien das Retabel so vollständig ab wie noch nie. Eine digitale Rekonstruktion zeigt es erstmals in den verschiedenen Zuständen der Wandlung. Eingebettet in den breiteren historischen Kontext werden der Altar und sein ursprünglicher Aufstellungsort, das Augustinerchorherrenstift in Bordesholm, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Theologische und kirchenhistorische Ansätze bieten Antworten auf zuvor offene oder kontroverse Fragen. Kunsthistorisch und ikonografisch werden fruchtbare Neuansätze und teils überraschende Entdeckungen dargelegt, zu Einzelmotiven wie dem Christkind ebenso wie zum gesamten Bildprogramm. Mehrere Beiträge sind dem Bildschnitzer Hans Brüggemann und seiner künstlerischen Herkunft gewidmet.
;Irgendwann im einundzwanzigsten Jahrhundert sitzen auf der Kirchhofmauer über der Stadt fünf Kinder, die sich "Die Dachziegelbande" nennen und auf Abenteuer warten. Durch Zufall entdecken sie einen mysteriösen Ort mit alten wertvollen Büchern und immer wieder erscheint ein Mönch mit Rabe ... Die fünf Kinder erleben Abenteuer an geheimnisvollen Orten und begegnen Menschen, die es wirklich gab und gibt: die Krypten, die heilige Lioba, das Kloster, der Mönch. Für alle, die es genau wissen wollen, gibt es im Buch Hintergrundinfos von schlauen Köpfen - historisch geprüft und super spannend!
;Ein aktueller Forschungsüberblick zum historischen Fachwerkbau nicht nur in Deutschland, sondern auch in den europäischen Nachbarländern war das Ziel der Jahrestagung des Arbeitskreises für Hausforschung in Nürnberg 2017. Von Großbritannien und Frankreich bis zur heutigen Türkei, vom spanischen Baskenland bis Dänemark und Polen reicht das Spektrum der 28 Beiträge dieses Bandes. Auch der enorm gewachsene Kenntnisstand zum mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Fachwerkbau in verschiedenen Regionen Deutschlands sowie in der Schweiz und Österreich wird in mehreren Beiträgen anschaulich zusammengefasst. Mithilfe von Bauforschung, Archäologie und Dendrochronologie konnten umfangreiche, bis dahin vielfach unbekannte Bestände an Fachwerkbauten bis zurück ins 12. und 13. Jahrhundert erschlossen, dokumentiert und datiert werden. Vielfältige Aspekte der Konstruktion und dekorativen Gestaltung des Fachwerks, aber auch der Raumgliederung und Nutzung können damit erstmals im europäischen Kontext vergleichend betrachtet werden.
;Der Titel ist die englische Übersetzung des Buches "Das historische Berlin" (ISBN 978-3-86568-050-1). Die historischen Abbildungen aus der Zeit um 1900 führen den Leser durch das alte Berlin mit seinen berühmten Bauwerken: Alexanderplatz, Rotes Rathaus, Schloss, Dom, Museumsinsel, Unter den Linden, Friedrichstraße, Brandenburger Tor, Reichstag, Siegeshalle, Potsdamer Platz, Hallesches Tor, Gendarmenmarkt, Märkisches Museum, Charlottenburg, Schöneberg etc. Eine historische Übersicht in Zahlen gibt einen guten Überblick zur Geschichte Berlins. Die zahlreichen alten Ansichten vermitteln einen Eindruck von Berlin wie es war. Schwerpunkt bildet dabei die Kaiserzeit von der Reichsgründung 1871 bis zum Ende des 1. Weltkriegs 1918. Das Buchformat 17 x 17 (klein, quadratisch, praktisch) liegt gut in der Hand und lädt zum Vergleichen der Gebäude vor Ort ein.
;Am 13. Juni 1886, am Pfingstsonntag vor 125 Jahren, ertrank König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See in der Nähe von Schloss Berg. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht restlos geklärt, eine Tatsache, die dazu beigetragen hat, den Mythos vom "Märchenkönig", wie er volkstümlich genannt wird, zu begründen und im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Aber gerade dieser Name weist auf die zwiespältige Persönlichkeit des Königs hin, der sich mit zunehmendem Lebensalter unter dem wachsenden Druck seines hohen Amtes und der quälenden Last persönlicher Probleme immer stärker der Wirklichkeit entzog, den Ansprüchen der täglichen, vielfach zermürbenden Regierungsgeschäfte auswich und sich schließlich in eine unwirkliche, märchenhafte Welt der Kunst flüchtete: in die fiktive Opernwelt Richard Wagners und in die prunkvolle Architektur seiner Schlösser. Die Publikation schildert Leben und Wirken Ludwigs II., stellt seine prunkvollen Schlossbauten detailliert anhand zahlreicher Abbildungen vor und skizziert abschließend die unterschiedlichen Formen seines Nachwirkens.
;Dieses Schädelbestimmungsbuch möchte mit ausführlichen Texten sowie zahlreichen, detaillierten Abbildungen eine Lücke in der Bestimmungsliteratur für heimische Säugetiere schließen. Es wendet sich an einen großen Benutzerkreis: Zoologen, Paläontologen, Archäologen oder Veterinärmediziner, aber auch Lehrer, Jäger und interessierte Laien. Im Text und im Schlüssel werden nur wenige wissenschaftliche Fachbegriffe oder Bezeichnungen aus der Jägersprache verwendet. Das Buch behandelt 57 Arten bzw. Taxa der Mittel- und Großsäuger Mitteleuropas. Dazu gehören 36 ursprünglich beheimatete sowie neun eingebürgerte Arten. Goldschakal oder Elch treten in Deutschland immer wieder auf. Von Robben und Walen werden nur die an deutschen Küstengewässern regelmäßig festgestellten Arten aufgeführt. Da sich immer wieder Schädel von Haustieren in der Natur finden, werden auch Pferd, Esel, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund, Katze und Stallkaninchen mit ihren Schädelmerkmalen beschrieben und im Bestimmungsschlüssel berücksichtigt.
;Die Kunst der Zweiten Moderne, also zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den 1970er Jahren, knüpfte an die Klassische Moderne zwischen den Weltkriegen an und musste sich in Deutschland angesichts der Kunstdoktrin im Nationalsozialismus neu orientieren. Was für die Bildende Kunst ein Suchen zwischen Gegenständlichkeit, Abstraktion und Ungegenständlichkeit bedeutete, forderte in der Architektur eine Positionierung gegenüber traditionellen Bauformen, neoklassizistischen Tendenzen und einem Aufgriff der ,Weißen Moderne'. Die Rahmenbedingungen waren anfangs mit Materialknappheit, einer großen Flüchtlingswelle und zerstörten Städten denkbar ungünstig, mit dem Wirtschaftswunder der 1960er Jahre fand man aber wieder Anschluss an internationale Strömungen und hatte auch die finanziellen Ressourcen, um experimenteller zu werden. Der vorliegende Band versammelt Beiträge zur Bildenden Kunst und Architektur in Schleswig-Holstein. Er blickt auf den Wiederaufbau, auf Bauaufgaben wie die Bildungsbauten der Schulen und Universitäten und die Bäderarchitektur sowohl der Schwimmhallen als auch der Seebäder und den Siedlungsbau zwischen 1945 und dem Anfang der 1970er Jahre. Zudem werden ausgewählte künstlerische Positionen der Malerei und Bildhauerei vorgestellt, die ein reichhaltiges Bild der Kunst im nördlichsten Bundesland in der Zweiten Moderne erkennen lassen. Die Beiträge gehen auf eine Tagung zurück, die in Kooperation zwischen dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig und dem Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Sommer 2024 stattgefunden hat. Sie knüpfte an eine vergleichbare Tagung zur Klassischen Moderne 2019 an und markiert die Vielgestaltigkeit der künstlerischen Entwicklungen in Schleswig-Holstein in einem neuen Blick.
;Seit rund 900 Jahren erhebt sich die Burg Falkenstein über dem Selketal. In dieser Zeit entwickelte sie sich vom Herrschaftssymbol des Mittelalters zur ,,idealen Ritterburg" der Romantiker und touristischem Highlight der Gegenwart. Die Grundlage legten die Grafen von Falkenstein, vormals Herren von der Konradsburg, mit dem Bau der namengebenden Anlage und dem Ausbau ihrer Macht im nordöstlichen Harz. Der vorliegende Band stellt die Entwicklung und das Zusammenspiel der Herrschaften im nördlichen Harz in der Zeit des hohen und späten Mittelalters in den Vordergrund. Dabei werden die Rolle der Grafen von Falkenstein und ihre Verbindungen zu den lokalen Dynasten beleuchtet. Ein greifbares Symbol der Herrschaftsbildung stellt die Ausübung des Münzrechts dar. Innerhalb kurzer Zeit zogen die Harzdynasten dieses ursprünglich königliche Privileg an sich. Auch die Grafen von Falkenstein hinterließen eine Anzahl prächtiger Brakteaten. Ein Katalog führt alle bekannten Falkensteiner Prägungen auf, ergänzt wird er durch einen informativen Beitrag zur Münzkunde.
;Per Bak Jensen (* 1949) zählt zu den wichtigsten Vertretern der modernen dänischen Landschaftsfotografie. Ausgebildet an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen, war er der erste Absolvent, der sich der Fotografie als eigenständigem und ausschließlichem Medium verschrieb. Die großformatigen Aufnahmen zeigen bizarre Formationen aus ewigem Eis, Vegetation auf kargstem Gestein oder den Wald als Potpourri vielfältiger Oberflächen. Durch Blickwinkel, Licht und Belichtung lenkt Per Bak Jensen unsere Aufmerksamkeit auf Dinge, die wir in der Eile des Alltags oft geneigt sind zu übersehen. Dabei spürt er einer unsichtbaren, im Hintergrund liegenden Wahrheit nach, die nach seiner Überzeugung unserer Umgebung eingeschrieben ist. Der Katalog Per Bak Jensen - Humming Earth vereint frühere und neueste Landschaftsfotografien. Er erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die Per Bak Jensens erste museale Einzelschau in Deutschland ist.
;Der Band beschreibt die größten, schönsten und interessantesten Villen am Kleinen Wannsee und in der Colonie Alsen. Die Leser erfahren die Biographien der Bewohner (des Industriellen Werner von Siemens, des Malers Philipp Franck, des Kunstsammlers Louis Auguste Ravené und vieler anderer) und der Architekten (Hans Scharoun, Johannes Niemeyer u. a.). Ein eigener Beitrag behandelt die Geschichte des Kleist-Grabes. Am Kleinen Wannsee hatte Heinrich von Kleist zusammen mit Henriette Vogel Selbstmord begangen.
;In der Berliner Vorstadt, einem Stadtteil von Potsdam, stehen zahlreiche sehenswerte Villen und Landhäuser, die zwischen 1870 und 1930 errichtet wurden. Hier, unweit der Glienicker Brücke, spiegelt sich in den historistischen, klassizistischen und auch ganz modernen Fassaden deutsche Vergangenheit und Gegenwart. Einige der Villen in attraktiven Lagen am Heiligen See gehören heute der deutschen Fernseh- und Mode-Prominenz, auch die Joop-Marke "Wunderkind" hat hier ihren Sitz. Das Buch führt zu den interessantesten und schönsten Häusern der Berliner Vorstadt. Jedes Haus wird in Text und Bild vorgestellt, ein Kartenausschnitt erleichtert das Auffinden.
;Manche sind uns bekannt: Hildegard von Bingen, die große Visionärin des Mittelalters, Antonius, der beliebte Heilige für Vergessliche, Teresa von Ávila, die mutige Reformerin des 16. Jahrhunderts, die manche Männer das Fürchten lehrte und Augustinus, der leidenschaftliche Gottsucher und Gründer der abendländischen Theologie. Wer aber sind Basilius, der immerhin das östliche Mönchtum begründete, Johannes vom Kreuz, der mit seiner Mystik der dunklen Nacht bis heute zum Gesprächspartner für Gotteserfahrung in dunklen Zeiten werden kann, oder Gregor von Narek, der erst 2015 - 100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern - als Zeuge des ungebrochenen Glaubens des armenischen Volkes von Papst Franziskus unter die Kirchenlehrer aufgenommen wurde? Die Kirchenlehrer zeigen mit ihrem Leben, ihren Worten und Taten wie viele Schicksale, Berufungen und Wege mit Gott es gibt. Es lohnt sich, mit diesen 33 Männern und 4 Frauen ins Gespräch zu kommen.
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