Suchen

Heisig malt Schmidt

Eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik
Verlag: Ch. Links
ISBN: 978-3-96289-015-5
GTIN: 9783962890155
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Versandbereit in 48 Stunden "Aussenlager" (Werktags)
Unsere Staffelpreise:
Menge
10+
20+
50+
Preis
CHF 36.80
CHF 35.80
CHF 34.75
CHF 40.90
decrease increase

Wenige Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft wurde Helmut Schmidt 1982 gebeten, einen Maler für sein offizielles Porträt zu benennen. Schmidt hatte die Galerie im Kanzleramt 1976 selbst gegründet. Er entschied sich für Bernhard Heisig, einen der bedeutendsten Maler aus der DDR, der von den Feuilletons der Bundesrepublik jedoch zumeist als »Staatskünstler« angesehen wurde. Schmidt ließ sich davon nicht beirren, auch wenn der Vorgang im Kanzleramt für erhebliche Unruhe sorgte. Nach längeren, diplomatisch heiklen Vorbereitungen reiste er 1986 zwei Mal nach Leipzig, um dem Maler Modell zu sitzen. Seine Besuche wurden von der Staatssicherheit in der Operation »Mütze« aufwändig überwacht.
»Heisig malt Schmidt« ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Sie erzählt von zwei Männern, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten.

Wenige Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft wurde Helmut Schmidt 1982 gebeten, einen Maler für sein offizielles Porträt zu benennen. Schmidt hatte die Galerie im Kanzleramt 1976 selbst gegründet. Er entschied sich für Bernhard Heisig, einen der bedeutendsten Maler aus der DDR, der von den Feuilletons der Bundesrepublik jedoch zumeist als »Staatskünstler« angesehen wurde. Schmidt ließ sich davon nicht beirren, auch wenn der Vorgang im Kanzleramt für erhebliche Unruhe sorgte. Nach längeren, diplomatisch heiklen Vorbereitungen reiste er 1986 zwei Mal nach Leipzig, um dem Maler Modell zu sitzen. Seine Besuche wurden von der Staatssicherheit in der Operation »Mütze« aufwändig überwacht.
»Heisig malt Schmidt« ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Sie erzählt von zwei Männern, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten.

*
*
*
*
AutorVolke, Kristina
VerlagCh. Links
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe224 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 30 schw.-w. Abb. 47 farb. Abb.
MasseH24.0 cm x B17.0 cm x D2.1 cm 748 g
Verlagsartikelnummer9015
Gewicht748
ISBN978-3-96289-015-5

Über den Autor Kristina Volke

Kristina Volke, geboren 1972 in Dresden, ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet als Autorin, Kuratorin und Wissenschaftlerin in Berlin.

Weitere Titel von Kristina Volke

Filters
Sort
display