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Heeresbericht

Verlag: dearbooks
ISBN: 978-3-95455-791-2
GTIN: 9783954557912
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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In diesem 1930 veröffentlichten Roman erzählt Edlef Köppen (1893-1939) die Geschichte des Kriegsfreiwilligen Adolf Reisiger, der an den Fronten des 1. Weltkriegs alle Illusionen verliert und schließlich psychisch zusammenbricht. Dabei montiert der Autor in das Geschehen immer wieder offiziöse Verlautbarungen wie Kaiserreden, Propagandaartikel und Heeresbericht ein, um die immer krasser werdende Distanz zwischen der Front und der Heimat sinnfällig zu machen.

In diesem 1930 veröffentlichten Roman erzählt Edlef Köppen (1893-1939) die Geschichte des Kriegsfreiwilligen Adolf Reisiger, der an den Fronten des 1. Weltkriegs alle Illusionen verliert und schließlich psychisch zusammenbricht. Dabei montiert der Autor in das Geschehen immer wieder offiziöse Verlautbarungen wie Kaiserreden, Propagandaartikel und Heeresbericht ein, um die immer krasser werdende Distanz zwischen der Front und der Heimat sinnfällig zu machen.

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AutorKöppen, Edlef
Verlagdearbooks
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2021
Seitenangabe316 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenPaperback
MasseH21.0 cm x B14.8 cm x D2.2 cm 460 g
Gewicht460
ISBN978-3-95455-791-2

Über den Autor Edlef Köppen

Edlef Köppen wird am 1. März 1893 im sächsischen Genthin geboren. 1907 zieht die Familie nach Potsdam. Nach dem Abitur Studium in München. 1914 Kriegsfreiwilliger und Kriegsteilnehmer bis 1918 in an der West- und Ostfront. 1920 Mitarbeiter des Verlags Gustav Kiepenheuer. 1922 Aufenthalt im Sanatorium aufgrund seiner Kriegsverletzungen. Ab 1922 in Berlin gründet er einen eigenen Verlag namens 'Hadern Verlag', den er aber alsbald wieder aufgiebt. 1925 beginnt seine Tätigkeit beim Berliner Rundfunk, wo er die Leitung der literarischen Abteilung übernimmt. 1930 erscheint sein autobiograpischer Roman 'Heeresbericht', der seine pazifistische und antinationalistische Gesinnung bekennt, was ihn als Gegner des kommenden dritten Reichs ausweist und 1934 zum Verbot des 'Heeresberichts' führt. Edlef Köppen verliert seine Arbeit beim Rundfun k und darf nicht mehr schreiben. Unter Pseudonymen veröffentlicht er weiter unbedenkliches und arbeitet im Geheimen an einer kritischen Analyse des NS-Regimes. 1939, mit nur 46 Jahren, stirbt er an Tuberkulose in Gießen.

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