Suchen

Die Legitimität des Marktregimes

Leistungs- und Gerechtigkeitsorientierungen in neuen Formen betrieblicher Leistungspolitik
ISBN: 978-3-531-16533-2
GTIN: 9783531165332
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 20-45 Arbeitstagen
Unsere Staffelpreise:
Menge
10+
20+
50+
Preis
CHF 92.70
CHF 90.15
CHF 87.55
CHF 103.00
decrease increase
"Wenn der Kapitalismus regelmäßigen Untergangsprophezeiungen zum Trotz nicht nur überlebt, sondern seinen Einflussbereich unablässig ausgedehnt hat, so liegt das eben auch d- an, dass er sich auf eine Reihe von handlungsanleitenden Vorstellungen und gängigen Rechtfertigungsmodellen stützen konnte, durch die er als eine annehmbare oder sogar wünschenswerte, allein mögliche bzw. als beste aller möglichen Ordnungen erschien. " (Boltanski/Chiapello 2001, S. 46) "Überall wo ein Unternehmen gegründet wird, befehlen wenige und gehorchen viele. Diese wenigen jedoch haben sich sehr selten damit begnügt, ohne höhere Rechtfertigungen zu he- schen, auch wenn sie allem Glauben an Ideen abgeschworen hatten, und die vielen waren selten fügsam genug, um nicht solche Rechtfertigungen notwendig zu machen. " (Bendix 1960, S. 19) Aktuelle Gesellschaften befinden sich in ständiger Sorge um Leistung, glaubt man den immer wiederkehrenden öffentlichen Diskussionen. Vor dreißig Jahren manifestierte sich diese Sorge in der Diagnose eines allgemeinen Verfalls bürgerlicher Leistungsideale. "Es besteht kein Zweifel darüber", so der Politikwissenschaftler Kurt Sontheimer im Jahr 1977, "dass die gängige Infragestellung des Leistungsprinzips und des Leistungsstrebens, die sich heute bei konservativen Theologen ebenso findet wie bei linken Systemkritikern, ein A- druck allgemeiner Erschütterung tragender Werte unserer bürgerlichen Zivilisation ist, die sich bei unserer Intelligenz vor allem in den 10-12 Jahren seit der Studentenrevolte rapide beschleunigt hat" (Sontheimer 1977, S. 16). Von kritischer Seite wurde dagegen begrüßt, dass sich das Leistungsprinzip mittlerweile ganz offen als ideologisch offenbart habe.
"Wenn der Kapitalismus regelmäßigen Untergangsprophezeiungen zum Trotz nicht nur überlebt, sondern seinen Einflussbereich unablässig ausgedehnt hat, so liegt das eben auch d- an, dass er sich auf eine Reihe von handlungsanleitenden Vorstellungen und gängigen Rechtfertigungsmodellen stützen konnte, durch die er als eine annehmbare oder sogar wünschenswerte, allein mögliche bzw. als beste aller möglichen Ordnungen erschien. " (Boltanski/Chiapello 2001, S. 46) "Überall wo ein Unternehmen gegründet wird, befehlen wenige und gehorchen viele. Diese wenigen jedoch haben sich sehr selten damit begnügt, ohne höhere Rechtfertigungen zu he- schen, auch wenn sie allem Glauben an Ideen abgeschworen hatten, und die vielen waren selten fügsam genug, um nicht solche Rechtfertigungen notwendig zu machen. " (Bendix 1960, S. 19) Aktuelle Gesellschaften befinden sich in ständiger Sorge um Leistung, glaubt man den immer wiederkehrenden öffentlichen Diskussionen. Vor dreißig Jahren manifestierte sich diese Sorge in der Diagnose eines allgemeinen Verfalls bürgerlicher Leistungsideale. "Es besteht kein Zweifel darüber", so der Politikwissenschaftler Kurt Sontheimer im Jahr 1977, "dass die gängige Infragestellung des Leistungsprinzips und des Leistungsstrebens, die sich heute bei konservativen Theologen ebenso findet wie bei linken Systemkritikern, ein A- druck allgemeiner Erschütterung tragender Werte unserer bürgerlichen Zivilisation ist, die sich bei unserer Intelligenz vor allem in den 10-12 Jahren seit der Studentenrevolte rapide beschleunigt hat" (Sontheimer 1977, S. 16). Von kritischer Seite wurde dagegen begrüßt, dass sich das Leistungsprinzip mittlerweile ganz offen als ideologisch offenbart habe.
*
*
*
*
AutorMenz, Wolfgang
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaft
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2009
Seitenangabe440 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen440 S. 1 Abb., schwarz-weiss Illustrationen
MasseH24.0 cm x B17.0 cm x D2.6 cm 832 g
CoverlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (Imprint/Brand)
Gewicht832
ISBN978-3-531-16533-2

Über den Autor Wolfgang Menz

Prof. Wolfgang Menz, geb. 1938 in Berlin, studierte Physik in Bonn und Hamburg. Nach uber 20 Jahren Tatigkeit in der Industrie (IBM und Robert Bosch GmbH) erhielt er einen Ruf an die Universitat Karlsruhe und wurde gleichzeitig zum Leiter des Instituts fur Mikrostrukturtechnik des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universitat Karlsruhe berufen. 1995 erhielt er den Ruf als Grundungsdekan des Fakultat fur Angewandte Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg i. Br. Prof. Menz war bis Oktober 2001 geschaftsfuhrender Direktor des Instituts fur Mikrosystemtechnik (IMTEK) und bis 2004 Orinarius fur Prozesstechnologie. Seit Fruhjahr 2004 ist er emeritiert. Dr.-Ing. Jurgen Mohr, geb. 1957 in Karlsruhe, studierte Physik an der Universitat Karlsruhe. Direkt nach dem Studium fand er durch seine Anstellung am Institut fur Mikrostrukturtechnik des Forschungszentrums Karlsruhe Zugang zur Mikrosystemtechnik. Er promovierte 1987 mit einer Arbeit auf dem Gebiet der Rontgenlithographie zur Herstellung von Mikrostrukturen. Im Jahre 1993 wurde er Leiter der Abteilung Rontgentiefenlithographie am Institut fur Mikrostrukturtechnik. Au?er fur die Prozessentwicklung ist er heute fur die anwendungsorientierte Forschungsarbeiten im Bereich der Mikrooptik am Forschungszentrum verantwortlich. Er ist Autor von uber 200 Veroffentlichungen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik. Oliver Paul schloss 1986 sein Physikstudium und 1990 seine Promotion zum Dr. sc. nat. an der ETH Zurich ab. Nach einem Postdoc-Aufenthalt am FhG-ISE nahm er ab 1992 am Labor fur Physikalische Elektronik der ETH Zurich die Aufgaben eines Projekt- und Gruppenleiters sowie Lehrbeauftragten wahr. Seit 1998 leitet er den Lehrstuhl fur Materialien der Mikrosystemtechnik am IMTEK der Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg. Die Forschungsarbeit seiner Gruppe konzentriert sich auf die Mikrosystemtechnik auf der Basis von Silizium- und IC-Technologien und damit kompatiblen Prozessen, inklusive Entwurf, Herstellung, Materialeigenschaften, Charakterisierung und Theorie. Oliver Paul ist Mitautor von uber 140 technischen Veroffentlichungen, drei Patenten und vier Buchern. Er hat unter anderem die Firma Sensirion mitbegrundet und war Co-Chair der IEEE MEMS Conference 2004 in Maastricht, Niederlande.

Weitere Titel von Wolfgang Menz

Filters
Sort
display