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Der Fall Grass

Ein deutsches Debakel
Verlag: Peter Lang
ISBN: 978-3-631-57004-3
GTIN: 9783631570043
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Es ist ein seltenes Vorkommen, daß in Deutschland ein Schriftsteller zu seinem 80. Geburtstag durch einen Festakt in Anwesenheit des Bundespräsidenten geehrt wird, wie es dem Literaturnobelpreisträger Günter Grass 2007 geschah. Er gilt im In- und Ausland weithin als der repräsentative deutsche Gegenwartsautor, obschon er und sein Schaffen verschiedentlich im Mittelpunkt von Affären standen wie 2006, als er nach über sechzig Jahren seine frühere Zugehörigkeit zur Waffen-SS eingestand. In dieser literaturwissenschaftlichen Untersuchung werden Auszüge seines Werks (Romane, Reden) und Momente seines Wirkens während eines halben Jahrhunderts unter einer Mehrzahl von Aspekten analysiert: seine eigene Sicht der Autor-Rolle (Ablehnung von Utopie, Weltanschauung, Ideologie), Präzeptor-Mentalität, politische Einstellung, ¿Antipsychologie¿ und Psychologie, Frauenbild, literarische Technik und Sprache, seine Förderer und Kritiker. Es wird nach dem Verbindenden zwischen den hier angedeuteten Facetten des Phänomens Grass gefragt und danach, ob sich ein organisierendes Zentrum ermitteln lasse, wovon Grundzüge seiner Schriften und seiner außerliterarischen Tätigkeit determiniert sind.

Es ist ein seltenes Vorkommen, daß in Deutschland ein Schriftsteller zu seinem 80. Geburtstag durch einen Festakt in Anwesenheit des Bundespräsidenten geehrt wird, wie es dem Literaturnobelpreisträger Günter Grass 2007 geschah. Er gilt im In- und Ausland weithin als der repräsentative deutsche Gegenwartsautor, obschon er und sein Schaffen verschiedentlich im Mittelpunkt von Affären standen wie 2006, als er nach über sechzig Jahren seine frühere Zugehörigkeit zur Waffen-SS eingestand. In dieser literaturwissenschaftlichen Untersuchung werden Auszüge seines Werks (Romane, Reden) und Momente seines Wirkens während eines halben Jahrhunderts unter einer Mehrzahl von Aspekten analysiert: seine eigene Sicht der Autor-Rolle (Ablehnung von Utopie, Weltanschauung, Ideologie), Präzeptor-Mentalität, politische Einstellung, ¿Antipsychologie¿ und Psychologie, Frauenbild, literarische Technik und Sprache, seine Förderer und Kritiker. Es wird nach dem Verbindenden zwischen den hier angedeuteten Facetten des Phänomens Grass gefragt und danach, ob sich ein organisierendes Zentrum ermitteln lasse, wovon Grundzüge seiner Schriften und seiner außerliterarischen Tätigkeit determiniert sind.

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AutorBeutin, Wolfgang
VerlagPeter Lang
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2007
Seitenangabe192 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenPaperback
MasseH21.0 cm x B14.8 cm x D1.1 cm 256 g
Verlagsartikelnummer57004
Gewicht256
ISBN978-3-631-57004-3

Über den Autor Wolfgang Beutin

Wolfgang Beutin studierte Germanistik und Geschichte in Hamburg und Saarbrücken. Er war Universitätsdozent an der Universität Hamburg und ist Privatdozent an der Universität Bremen. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit veröffentlicht er auch belletristische Werke.

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